Philipp Harnoncourt arbeitet am Theater in den verschiedensten Bereichen: Er inszeniert Theaterstücke und Opernaufführungen, entwirft Raum- und Lichtkonzepte, organisierte als Technischer Direktor das ImPulsTanz-Festival in Wien, war Betriebsleiter am Wiener Schauspielhaus und schreibt auch selbst Theaterstücke („Sei Partisan!“, UA 1987 in Wien; „Orfeus und Eurydike auf Alpha Centauri“, UA: 1996 in Klagenfurt, „Ein Tag in Khaleds Garten“, 1999, und „Der Blaue Ochs, 2003/04).
Für Theater, Tanz und Oper machte er die Lichtgestaltung in Produktionen wie „Persephone“ (Art Carnuntum 1996), „Wiener Blut“ (Staatsopernballett 1996) oder „Hautnah“ von Patrick Marber (Volkstheater 1998). Für Bühne und Licht verantwortlich war er etwa beim „Zigeunerbaron“ (Wiener Konzerthaus 1996), bei den Produktionen „in the Cage“ und „FLOWer“ von Karl Heinz Essl (Kunsthalle Krems, 1999 & 2000), sowie bei „Sacre Material“ (ImPulsTanz 2000 & 2001), „Adebar / Kubelka“ (Tanzquartier & Viennale 10/03) und „Über Tiere“ von Elfriede Jelinek (Theater am Neumarkt Zürich).
Von 1993 bis 2002 organisierte er als Technischer Leiter des ImPulsTanz-Festivals Gastspiele und Eigenproduktionen im Wiener Burgtheater, Wiener Staatsoper, Volkstheater, Museumsquartier und an vielen anderen Spielstätten. In der Opernsaison 2000/2001 hatte er die Betriebsleitung am Wiener Schauspielhaus unter Hans Gratzer inne.
Seit Mitte der 90er Jahre arbeitete Philipp Harnoncourt auch vermehrt als Regisseur – Inszenierungen u. a.: „Sommernachtstraum“ (styriarte 1996, mit ezarticle 58 Nikolaus Harnoncourt>), „Neger“ (Wiener Schauspielhaus 2001), „Piramo e Tisbe“ (Wiener Schauspielhaus 2001 und styriarte 2002), „Pagliacci“ von R. Leoncavallo (Nationaloper Kiev 2002), „Das Buch von den hängenden Gärten“ von Arnold Schönberg (Austrian Cultural Forum, New York 2002), „Pygmalion“ von George Bernhard Shaw (Theater Absolut 2005, Graz), „Der Bettelstudent“ von Carl Millöcker (Tiroler Landestheater 2005), „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ von W. A. Mozart (Theater an der Wien / Osterklang 2006, mit Nikolaus Harnoncourt), Mozarts „Die Zauberflöte“ (Opernfestspiele Heidenheim 2006), „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (Ostseespiele Stralsund2007) und zuletzt Mozarts „Entführung aus dem Serail“ (Schloss Kirchstetten 2007).
Im Dezember 2007 inszeniert Philipp Harnoncourt die Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“ in Rosemheim, im März 2008 „Alcione“ von Marin Marais im Wiener Odeon.
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