Heilwig Pfanzelter wurde 1953 in Bludenz (Vorarlberg) geboren. Nach dem Besuch der Pädagogische Akademie war sie zunächst als Lehrerin an der Volksschule Bludenz tätig und konnte sich damit eine Gesangs- und Schauspielausbildung finanzieren. So war sie zwei Jahre lang am Landestheater in Vorarlberg und anschließend drei Jahre am Stadttheater St. Gallen engagiert.
Parallel dazu sammelte sie erste Hörfunk- und Fernseherfahrung im ORF-Landesstudio Vorarlberg und wirkte in zahlreichen Hörspielen mit. 1985 wechselte sie auf den Bildschirm und moderierte das Österreich-Bild des Landesstudios Vorarlberg. Bald darauf übersiedelte sie nach Wien, um hier als Programmsprecherin und redaktionelle Mitarbeiterin im ORF zu arbeiten. So moderierte sie etwa die „ORF 2 Sonntagsmatinee“, die Sendung „Land und Leute“, ab 2002 dann „Religionen der Welt“, „Kreuz und Quer“, „Alpha Österreich“, „Reisezeit“, u. v. m. Im Hörfunk war sie in den Ö1-Sendungen „Radiokolleg“, „Logos“, „Tao“, „Imago“, „Dimensionen“, „Ambiente“, „Literaturminiatur“ und „Nachtgedichte“ tätig und präsentierte auch die Ö1-Reihe über die Geschichte des Österreichischen Rundfunks „80 Jahre in 80 Tagen“.
Parallel zu ihrer ORF-Karriere tritt Heilwig Pfanzelter seit 1995 auch als Chanson-Sängerin auf. Als solche gestaltete sie Programme wie „Was also ist die Zeit“ (1996), „Ach die Liebe“ (1997), „Es gibt so wunderweiße Nächte“ (1998), „Halt mein Leben“ (2001), „Und es geschah in jener Nacht“ (2003), „Männer … haben auch ihr Gutes“ (2004), und „Oh Du liebe Weihnachtszeit (2005).
www.heilwig.at
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