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Genia KÜHMEIER
Sopran
 
Genia Kühmeier wurde in Salzburg geboren und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum, bevor sie ihr Studium an der Wiener Musikuniversität im Fachbereich Sologesang bei KS Margarita Lilova und KS Marjana Lipovšek fortsetzte.

Mit dem 1. Preis beim 8. Internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg wurde der Grundstein für eine internationale Karriere gelegt, sodass sie bereits mit so renommierten Dirigenten wie William Christie, Sir John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Fabio Luisi, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Franz Welser-Möst und Christian Thielemann zusammengearbeitet hat.

Von 2003 bis 2006 war Genia Kühmeier Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Inès in der Neuproduktion von Donizettis La Favorite debütierte und für ihre Interpretation mit der Eberhard-Waechter-Medaille ausgezeichnet wurde. Im Haus am Ring, dem sie nun treu verbunden bleibt, war sie bisher in Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Adina (L’elisir d’amore), Inès (La Favorite), 1. Blumenmädchen (Parsifal), 1. Magd (Daphne) und Marzelline (Fidelio) zu erleben.

Im April 2003 hat die Künstlerin erstmals die Rolle der Pamina in Mozarts Zauberflöte an der Wiener Staatsoper verkörpert. Mit dieser Partie war sie außerdem im Sommer 2003 in einer Neuproduktion beim Festival „RuhrTriennale” unter der künstlerischen Leitung von Marc Minkowski zu hören. Im Sommer 2005 verkörperte sie die Rolle in einer Neuproduktion der Zauberflöte unter der küstlerischen Leitung von Riccardo Muti im Rahmen der Salzburger Festspiele, wo sie auch 2006 unter Riccardo Muti, in einer neuen Produktion von Pierre Audi, zu erleben war. Im Sommer 2008 wird sie wieder als Pamina unter der künstlerischen Leitung von Riccardo Muti zurückkehren.

Ein weiterer Höhepunkt in ihrer jungen Opernkarriere war Genia Kühmeiers Debüt an der Mailänder Scala im Dezember 2002, als sie in der Rolle der Diane in Glucks Iphigénie en Aulide unter Riccardo Muti auf der Bühne stand. Zur Wiedereröffnung der Mailänder Scala ist sie im Dezember 2004 dorthin zurückgekehrt und mit großem Erfolg als Asterio in Salieris L’Europa riconosciuta unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti aufgetreten.

Bei der Mozartwoche 2005 präsentierte sich Genia Kühmeier in einer konzertanten Aufführung von Mozarts Idomeneo erstmals in der Rolle der Ilia unter Daniel Harding. In derselben Rolle wurde sie im Jänner 2006 im Rahmen der Feierlichkeiten zu Mozarts 250. Geburtstag in einer Neuproduktion der Wiener Staatsoper im Theater an der Wien unter Peter Schneider von der Presse u. a. als „herrlich differenzierte, mit strömender Lyrik und eleganter Phrasierung“ gestaltende Ilia gelobt.

Höhepunkte im Jahr 2007 waren etwa ein überaus erfolgreiches Open-Air-Event, bei dem Genia Kühmeier als Pamina in mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin unter dem Dirigat von Sir Andrew Davis am 7. Juli in der Waldbühne Berlin auftrat, oder ihr Rollendebüt als Micaela in Bizets Carmen unter dem Dirigenten Alan Gilbert an der Wiener Staatsoper, wo die Sängerin vom Publikum frenetisch gefeiert wurde.

www.geniakuehmeier.com
 
Photo: Johannes Ifkovits

Konzerte 2008:
Krönungsmesse
05.07.2008 20:30

Krönungsmesse
06.07.2008 20:30

Krönungsmesse
13.07.2008 20:30


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