Der deutsch-kanadische Tenor Michael Schade hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der international erfolgreichsten Sänger seiner Generation entwickelt, der mittlerweile regelmäßig von Opernhäusern und Konzertsälen rund um den Globus eingeladen wird.
Eine sehr enge Zusammenarbeit verbindet Michael Schade mit der Wiener Staatsoper, wohin er in der Saison 2007/08 in einer Neuproduktion von Capriccio als Flamand sowie als Matteo (Arabella) und Tamino zurückkehrt und mit der er in einem Gastspiel der Wiener Staatsoper in Luxembourg als Don Ottavio zu sehen ist. Außerdem ist er an diesem Haus bereits in zahlreichen Partien wie u. a. Ferrando Almaviva, Henry (Die schweigsame Frau), Leukippos (Daphne) sowie in der Titelrolle des Idomeneo im Theater an der Wien aufgetreten. - Partien, mit denen der Künstler in allen Opernmetropolen der Welt mit großem Erfolg gastiert.
Höhepunkte der vergangenen Saisonen waren außerdem Auftritte an der Metropolitan Opera, in Los Angeles, in San Francisco und in Toronto. In Edinburgh sang er Oedipus rex, in Paris Così fan tutte, in Dresden Idomeneo und in London Don Giovanni. Sein fulminantes Debüt in Japan gab der Künstler beim Gastspiel der Wiener Staatsoper im Oktober 2004, bei dem er von Publikum und Presse als Don Ottavio hoch gefeiert wurde. Bei den Salzburger Festspielen stand der Künstler in den letzten Jahren in Neuproduktionen von Mozarts La clemenza di Tito, Purcells King Arthur, Mozarts Zauberflöte und als Rinaldo (Armida) auf der Bühne.
Neben seiner Operntätigkeit ist Michael Schade auch als Konzertsänger bei den weltweit renommiertesten Veranstaltern ein gern gesehener Gast. Sein großes Konzertrepertoire, das von Bachs Passionen bis hin zu Mahlers Lied von der Erde reicht, konnte er in zahlreichen Konzerten unter Beweis stellen, bei denen er u. a. mit den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Concentus Musicus Wien, dem New York Philharmonic, San Francisco und Cleveland Symphony Orchestra unter so namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Sir Charles Mackerras, Riccardo Muti, Trevor Pinnock, Helmuth Rilling, Esa-Pekka Salonen, Wolfgang Sawallisch, Christian Thielemann, Michael Tilson Thomas und Franz Welser-Möst zusammenarbeitet.
Die musikalische Tätigkeit Michael Schades ist stark geprägt von einer engen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Unter seiner Leitung sang der Künstler mit den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem Concentus Musicus Wien in zahlreichen Konzerten, die zum Teil auch auf CD bei Sony BMG veröffentlicht wurden. In der Saison 2007/08 bringt er unter seinem Dirigat ein Programm mit Mozart- und Haydn-Arien im Wiener Musikverein sowie in Brüssel und Bern sowie Bachs Johannespassion im Musikverein und in Luzern zur Aufführung.
Weitere Höhepunkte der Saison 2007/08 beinhalten Haynds Schöpfung mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Osterfestspielen, Liederabende in Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus und Theater an der Wien sowie Konzerte mit Mariss Jansons in Rom, den Wiener Virtuosen im Musikverein und dem Bayerischen Rundfunk unter Daniel Harding in München und Bad Kissingen.
Liederabende gab der Künstler ebenfalls bei den wichtigsten Veranstaltern wie u.a. in Brüssel, Paris, Köln, London, Barcelona, Lissabon, New York, Toronto, an der Mailänder Scala, im Wiener Musikverein, Konzerthaus Berlin, Amsterdamer Concertgebouw, in der New Yorker Alice Tully Hall und bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Außerdem tritt er regelmäßig in Duo-Liederabenden mit dem deutsch-kanadischen Bariton Russell Braun auf und wird ab dieser Saison mit Thomas Quasthoff in Liederabenden u. a. in Schwarzenberg und Berlin zu erleben sein.
Das Jahr 2006 war geprägt von den Feierlichkeiten zu W.A. Mozarts 250. Geburtstag, zu dessen Anlass Michael Schade neben sämtlichen Mozart-Partien auf der Opernbühne ein spezielles Mozart-Programm mit Arien und ausgewählten Texten bei den Salzburger Festspielen präsentierte, das er gemeinsam mit dem Schauspieler Tobias Moretti zusammengestellt hat.
Aus den zahlreichen Aufnahmen vieler Oratorien und Passionen sind besonders hervorzuheben: Bachs Matthäuspassion unter Nikolaus Harnoncourt, die mit dem Grammy-Award für die beste Aufnahme mit Chor ausgezeichnet wurde, Mahlers Lied von der Erde mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez, Mozarts Requiem mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado, Verdis Messa da requiem unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt sowie Strauss' Daphne mit Renée Fleming, Anna Larsson und Johan Botha unter dem Dirigat von Semyon Bychkov. Mit Russell Braun produzierte Michael Schade mehrere Platten, von denen einige mit Preisen ausgezeichnet wurden. Seine jüngste Soloplatte nach „Of ladies and love...“. (Hyperion) erschien 2005 mit Schuberts Die schöne Müllerin bei CBC Records.
Im Frühjahr 2007 wurde dem Künstler der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen.
www.mschade.com
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