„Ingrid Marsoner ist eine wunderbare Pianistin – die musikalische Intelligenz und unglaubliche Sensibilität, insbesondere die Klarheit und Intensität ihrer Schubert- und Mozart-Interpretationen, haben mich zutiefst bewegt.“ - Beat Furrer
Ingrid Marsoner zählt zu den interessantesten österreichischen Pianistinnen der jüngeren Generation. Sie erhielt ihre Ausbildung in Graz bei Sebastian Benda, einem Schüler Edwin Fischers, in Wien beim legendären Moskauer Pianisten Rudolf Kehrer sowie in zahlreichen Meisterkursen, etwa bei Tatjana Nikolajewa und Paul Badura-Skoda. Mit ersten Preisen ausgezeichnet wurde sie u. a. beim Steinway-Wettbewerb, beim Wettbewerb der „Jeunesses musicales“ in Wien, sowie beim Wettbewerb des YAPMF/Los Angeles („Big-Prize, awarded to a pianist of an exceptional quality“ für ihre Interpretation von Schumanns „Kreisleriana“).
Seit ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus 1996 führen Ingrid Marsoner Konzerteinladungen regelmäßig in berühmte Konzertsäle und zu Festivals in Europa, Südamerika, Asien und Afrika. Seit ihrem erfolgreichen US-Debüt 2003 in Washington DC konzertiert die Pianistin auch regelmäßig in den USA. „I have heard Ingrid Marsoner in the United States at a concert where she played a very demanding recital. It included the complete Goldberg Variations of Bach and a Schubert Sonata. It was first class playing and the Schubert was truly inspiring. I would very much like to hear this gifted artist again!“ – äußerte sich etwa Ray Still, legendärer Solo- Oboist des Chicago Symphony Orchestra, begeistert über die junge Künstlerin
Ingrid Marsoner gab Soloabende u. a. im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Grazer Stefaniensaal, im Kunsthaus Mürzzuschlag, im Großen Sendesaal des ORF, im Innsbrucker Kongress, in der Merkin Hall in New York sowie dem Oriental Performing Arts Centre in Shanghai. Sie gastiert regelmäßig bei internationalen Festivals wie den Wiener Festwochen, der styriarte, dem Klangbogen, dem Carinthischen Sommer, den Grafenegger Schlosskonzerten, den Eggenberger Schlosskonzerten, dem Bachfestival der Jeunesse musicale in Wien, dem Internationalen Downers Grove Music Festival in Chicago, dem Steinway-Festival in Arhus, dem Winterfestival in Passau, dem Mozartfestival in Bologna, dem Bravissimo-Festival in Guatemala City, dem Sommerfestival in Skopje und den Konzertserien von PianoForte/Chicago.
Für November 2008 hat Marsoner bereits eine Einladung zu den renommierten „Dame Myra Hess Memorial Concert Series“ im Chicago Cultural Center erhalten, die von 30 Rundfunkstationen in den USA live übertragen wird.
Die Pianistin arbeitete mit Dirigenten wie Thomas Rösner, Kalmar Zaborsky, Ricardo del Carmen, Ernst Smole, Ernst Theis, Paul Weigold und Martin Turnovsky zusammen. Auf dem Gebiet der Kammermusik musizierte sie mit Ensembles und Künstlern wie dem Franz Schubert-Quartett, Ernst Kovacic, Adrian Eröd, Daniel Sepec, Elias Meiri, Helmut Jasbar, Peter Matic sowie mit Klaus Maria Brandauer, der die Pianistin besonders schätzt, und mit dem sie inzwischen mehrmals auftrat.
Schwerpunkte des Repertoires von Ingrid Marsoner, die seit einigen Jahren in Wien lebt, bilden die Werke Bachs, insbesondere die „Goldberg-Variationen“, weiters Werke Mozarts, Beethovens und Schumanns, vor allem aber jene Schuberts. Überdies zeichnet sich die junge Pianistin durch ausgeprägtes Interesse an neuen und selten gespielten Werken bzw. Ur- und Erstaufführungen aus. So spielte sie die amerikanische Erstaufführung von Beat Furrers „Drei Klavierstücken“ sowie die österreichische Erstaufführung der Klavierkonzerte von Darius Milhaud im Wiener Konzerthaus.
Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin ist außerdem durch zahlreiche Rundfunk- und TV-Aufnahmen im In- und Ausland dokumentiert. Auf CD hat Ingrid Marsoner bisher für die Labels Ö1, tiPro und Gramola Solowerke von Franz Schubert, Leos Janácek, Robert Schumann sowie Edward Grieg eingespielt.
www.ingridmarsoner.at
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