Florian Boesch

Bariton

Florian Boesch erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Kammersängerin Ruthilde Boesch. Ab 1997 studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, in den letzten Jahren Lied und Oratorium bei KS Robert Holl.

Ende 2003 debütierte der junge Bariton am Opernhaus Zürich als Papageno. Seither folgten Auftritte an der Wiener Volksoper (Figaro, Leporello, Papageno), am Staatstheater Stuttgart (Figaro, Guglielmo, Papageno, sowie in szenischen Bach-Kantaten), bei den Salzburger Festspielen (Polizeikommissar in Der Rosenkavalier und Antonio in Le nozze di Figaro), den Salzburger Pfingstfestspielen (Titidate in Händels Radamisto), den Bregenzer Festspielen (Silvano in Un ballo in mascera), an der Staatsoper Hamburg (Titidate und in Mozarts Requiem), am Theater an der Wien (u. a. in Bernhard Langs I Hate Mozart im Rahmen des Mozart-Jahres 2006), am Bolshoi Theater Moskau, in Los Angeles und Tokyo.

Daneben konnte sich Florian Boesch auch auf dem Konzertpodium einen Namen machen und gastierte bereits in den bedeutendsten Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener und Berliner Konzerthaus, dem Concertgebouw Amsterdam, im Großen Festspielhaus Salzburg, weiters beim Lucerne Festival, den Internationalen Haydn Festspielen Eisenstadt, der styriarte Graz oder beim OsterKlang Wien. Sein Konzertrepertoire umfasst die großen Passionen, Oratorien und Messen von Bach, Händel, Haydn und Mozart, aber auch Werke von Pergolesi, Beethoven oder Mendelssohn.

Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet den Bariton mit Adam Fischer, Martin Haselböck und Nikolaus Harnoncourt, mit dem er u. a. Händels Alexanderfest, Haydns Orlando paladino, Beethovens Christus am Ölberge, Schuberts Lazarus und Mozarts Zaide gesungen hat. Mit Michail Jurowski sang er Hugo Wolf Lieder im Wiener Musikverein, mit Sir Roger Norrington die Matthäuspassion im Concertgebouw Amsterdam, unter Ivor Bolton das Mozart-Requiem in Salzburg, mit Philippe Herreweghe das Brahms-Requiem in Italien und der Schweiz.

Florian Boesch ist mittlerweile auch ein gefragter Liedsänger und wird neben zahlreichen Liederfestivals auch von der Schubertiade Schwarzenberg, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Edinburgh Festival, der BBC und dem Wiener Konzerthaus eingeladen.

Höhepunkte der vergangenen Saison waren das Brahms-Requiem unter Philippe Herreweghe, orchestrierte Schubert-Lieder beim Aldeburgh Festival, Mozarts Krönungsmesse unter Nikolaus Harnoncourt, das Debüt bei den Händel Festspielen Halle mit dem Gobryas in Händels Belshazzar, ein Konzert mit Händels Acis ans Galathea im Theater an der Wien, sowie ein umjubelter Sololiederabend im Wiener Konzerthaus.

In der Saison 2008/2009 ist Florian Boesch abermals zu Gast im Theater an der Wien und wird in Händels Partenope als als Ormonte sowie im Messiah zu erleben sein, weiters wird er als Papageno ans Bolshoi Theater zurückkehren. Darüber hinaus singt er Haydns Paukenmesse unter Georges Prêtre im Wiener Musikverein, das Mozart-Requiem unter Gerd Albrecht im Mozarteum Salzburg, Haydns Harmoniemesse mit Nikolaus Harnoncourt im Großen Festspielhaus Salzburg, Schuberts Messe in Es-Dur mit Franz Welser-Möst und Wozzeck Schlussbild mit den Bochumer Symphonikern.

Für seine Interpretation des Papageno (Dirigent: St. Bedford / Regie: G. Vick) am Bolshoi Theater in Moskau wurde Florian Boesch im April 2007 mit dem russischen Theaterpreis, der Goldenen Maske ausgezeichnet.

Florian Boesch
Konzerte 2008
Krönungsmesse
05.07.2008 20:30
Krönungsmesse
06.07.2008 20:30
Krönungsmesse
13.07.2008 20:30